Wenn die Nase läuft, ist in unserem Körper die Abwehr in vollem Gange
Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über den typischen Verlauf einer Erkältung!
Erkältungen gehören zu den häufigsten Virusinfektionen des Menschen: Schätzungen zufolge, haben Erwachsene bis zu fünf, Kleinkinder sogar bis zu zehn Erkältungen pro Jahr. Während der etwa einwöchigen Erkrankung treten die typischen Symptome wie Schnupfen, Hals, Kopf- und Gliederschmerzen auf.
Ob man einen Schnupfen bekommt, hängt immer von der eigenen Immunabwehr und von den Erregern ab. Nicht jeder Kontakt mit Viren führt gleich zu einer Erkrankung. Wenn unser Immunsystem aber dennoch mal nicht stark genug ist, macht sich eine Erkältung breit. Die Erkältungserreger werden meist durch kleine Tröpfchen beim Niesen und Husten oder durch Berührung, zum Beispiel beim Händeschütteln, übertragen. Erfahren Sie hier, wie der typische Verlauf einer Erkältung aussieht.
Bei einer Erkältung befallen als erstes die Viren (meist Rhinoviren) die Zellen der Nasen- und Rachenschleimhaut und vermehren sich dort unaufhörlich. Zeitgleich klingeln in unserem Körper alle Alarmglocken. Unsere Immunabwehr wird aktiviert. Spezialisierte Abwehrzellen setzen nun chemische Botenstoffe frei, die zu den typischen Erkältungssymptomen führen.
Wenn die Nase kribbelt, kommt der Schnupfen
(Foto: Getty Images/ Bayer)
Typischer Verlauf einer Erkältung
Am Anfang steht die Infektion... (Foto:
ErkältungOnline.de
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Etwa zwei Tage nach der Infektion treten die ersten Anzeichen einer Erkältung auf. In den meisten Fällen sind das Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Durch Reizung des Trigeminus-Gesichtsnervs entsteht Niesreiz und die Produktion flüssigen Nasensekrets – die Nase läuft. Mit leichter zeitlicher Verzögerung entwickelt sich in den meisten Fällen das typischste Symptom: der Schnupfen. Zuerst ist die Nasenschleimhaut entzündet. Als Reaktion darauf schwellen die Gefäße der Schleimhaut an – die Nase verstopft.
Kopf- und Gliederschmerzen entstehen ebenfalls zu Beginn der Erkältung und treten begleitend zum Schnupfen über vier bis fünf Tage auf. Daher ist es sinnvoll, diese gleichzeitig auftretenden Symptome mit einem Präparat wie Aspirin Complex zu behandeln, das die Schmerzen lindert und die Nase befreit.
Erkältete fühlen sich häufig matt und abgeschlagen, einige haben erhöhte Temperatur. Hohes Fieber ist dagegen selten und ein Indiz für eine Grippe. Husten läutet normalerweise das Ende der Erkrankung ein, wenn die meisten anderen Symptome wieder abgeklungen sind und sollte daher separat behandelt werden.
Achtung! Aus einem einfachen Schnupfen kann sich auch eine Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entwickeln. Suchen Sie deshalb bei einem längeren Schnupfen unbedingt den Arzt auf!
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